Dienstag, 26. Februar 2013

Flamencogitarre + Urlaub 2013 in Andalusien

Flamencogitarre-Workshop 2013 in Lanjarón (Alpujarras). Flug ab Frankfurt (Lufthansa). Übernachtung in einem wunderschönen Landhotel mit traditionellem andalusischem Restaurant und vielen Freizeitmöglichkeiten - Sauna, Fitnesscenter, Solarium, Massage, Kinderspielplatz, Bibliothek, Wandern, Radfahren, Dampfbad, Türkisches Bad, Innen- und Außenpool.

Der Unterricht findet direkt im Hotel statt. Zum Beiprogramm zählt u.a. eine Alhambra-Führung, Besuch bei einem Gitarrenbauer und der Besuch eines Flamenco-Konzerts in Granada.

9 Tage, von 31.8. - 8.9. 2013, Flamenco rund um die Uhr mit Gerhard Graf-Martinez und seiner Frau Lela de Fuenteprado.

Mehr Info und Prospekt (PDF) siehe: Flamencogitarrenkurse Graf-Martinez 2013




Sonntag, 17. Februar 2013

Diego El Cigala im Theaterhaus Stuttgart

Eine wunderschöne Flamenco-Stimme, die den ganzen Abend keinen Flamenco sang.


Meinen vorherigen Beitrag muss ich hier an dieser Stelle etwas korrigieren. Zu vermuten, dass es sich eventuell um ein Flamenco-Konzert handelt, war wohl zu sehr Wunschdenken, bzw. die Unwissenheit darüber, welche Produktionen Diego El Cigala in den letzten Jahren veröffentlicht hat. Alle andern 998 Besucher dieses Konzerts haben den Ankündigungstext offenbar völlig anders verstanden als meine Frau und ich. Schon im Vorfeld war ich überrascht, dass T1 (1000 Sitzplätze) im Theaterhaus Stuttgart ausverkauft war. Ich kann mich nicht erinnern, seit ich „Flamenco-Aficionado“ bin, dass ein Cantaor (Flamencosänger) einen Konzertsaal füllt, schon gar nicht in 1000er-Saalgröße. Auch kann ich mich nicht erinnern, dass ähnliches in dieser Größenordnung hier jemals angeboten wurde, oder besser gesagt, dieses Risiko je von einem Veranstalter eingegangen wurde. Mein Respekt gilt meinem alten Freund Schretzmeier (wir waren lange Zeit gemeinsam in der Manufaktur Schorndorf aktiv - Vorsitzender/Kassier), der eigentlich vom Flamenco nicht viel Ahnung hat und eher das Gegenteil eines Anhängers dieses Genres ist. Aber - für diese Veranstaltung hatte er, oder sein Theaterhaus-Team wohl den richtigen Rochus.

Schon beim Betreten des Foyers war mir klar, dies ist keine Flamenco-Veranstaltung. Kein einziger „Flamenco“, keine einzige „Flamenca“ waren zu sehen. Zuerst dachten wir auf der falschen Veranstaltung zu sein, doch wurde uns beim Abholen der Karte bestätigt, dass es der richtige Termin ist. Für meine Frau war eine Gastkarte hinterlegt, ich bekam keine mehr, da eben ausverkauft. Aber wirklicher Ärger darüber kam bei mir nicht auf - mir war Sache noch immer ein bisschen „suspekt“. Denn auch zu diesem Zeitpunkt war immer noch nirgends zu erfahren, in welcher Besetzung Sr. Diego Jiménez Salazar auftritt. Beim Betrachten des Publikums, das sich so langsam in den Saal begab tippte ich: 1. typisches Theaterhaus-, 2. Jazz-, 3. Ethno-Exotik-, 4. Salsa- und 5. wohl vor allem Tango-Publikum. Nicht nur letztere waren enttäuscht, doch offenbar hauptsächlich die Flamenco-Fans verließen vorzeitig die Vorstellung. Zwei Freundinnen, die auch durch die Vorankündigung angelockt wurden, steigerten meine Verwunderung noch - haben doch beide mit Flamenco gar nichts am Hut - sie fanden die Musiker absolut top, die Stimme des Sängers sehr eindrucksvoll, ihn selbst aber ziemlich macho-mäßig. Diese Meinung dürfte wohl der Tenor der Besucher gewesen sein. Was ich von draußen mitbekam und was vor allem meine Frau berichtete, die Musiker (Piano, Kontrabass, Perkussion - Namen waren leider nirgends zu finden) sind absolute Top-Musiker. El Cigala mit einer wunderschönen Flamenco-Stimme, die den ganzen Abend keinen Flamenco sang und viel zu stark von den Instrumenten überdeckt wurde - so zumindest das Hörempfinden auf der Empore.

Natürlich kann ein Cantor seine Herkunft nicht einfach mal wegwischen. Genauso wenig, wie man den Flamenco-Gesang mal so eben erlernen kann. Es ist wie in jeder Stilrichtung der Musik, Phrasierung und Artikulation müssen langjährig, wenn nicht in die Wiege gelegt, trainiert werden, im Cante Flamenco sind es noch die Melismen und natürlich die genbedingte gutturale Stimme. Deswegen ist es im Grunde genommen egal, was Diego singt, es ist und bleibt „flamenco“ (Adjektiv), oder um  Manolo Caracol zu zitieren: „Wer Flamenco ist, bleibt es auch. Auch wenn er Posaune oder Violine spielt“. Aber als „Flamenco-Aficionado“ erwartet man dann eben schon einen oder zwei Palos (Flamenco-Lied - Gattung) an so einem Abend. Wäre aber, wenn auch gewollt, nicht möglich gewesen, da ja kein einziger Flamenco-Musiker auf der Bühne war.

Ich möchte mir keineswegs anmaßen, Topstars wie Diego El Cigala Empfehlungen auszusprechen, etwa wie der Weg eines Flamenco-Sängers auszusehen hat. Wie man sieht, funktioniert es ja, die Flamenco-Pfade komplett zu verlassen, um sich in die internationale Ethno-Sauce (Salsa span. für Soße) einzureihen. Nur - eine arrogantere Art, sich als Sänger alleinig auf das Podest zu stellen, weder in der Konzertankündigung, noch auf den Platten- und DVD-Covers auch nur einen Mitmusiker zu erwähnen, ist mir, mal abgesehen von Schlager- und großer amerikanischen Showstars in der Flamenco-Branche noch nie aufgefallen. Selbst große Cantaores wie Fosforito, oder der unvergessliche Camarón de la Isla  († 1992) erwähnten immer ihre Gitarristen, bzw. Musiker, egal ob Plakat, Schallplatte oder TV-Sendung. Naja - es passt wohl zu El Cigala´s (Kaiserhummer) propio sello (eigener Stempel, persönliche Note), der früher mit Stimme und Artikulation erzielt wurde, als unwiderstehlicher Macho im anthrazit-glänzenden Anzug, mit dem Rücken zu den Musikern, in seltsamem Posing und Whiskey-Glas in der Hand auf der Bühne zu stehen.

Trotzdem möchte ich nochmals das Phänomen dieser Veranstaltung aufgreifen und meine Freude und Bewunderung zum Ausdruck bringen, dass ein Konzert dieser Art möglich ist und auch veranstaltet wird. Ich wiederhole: Ein Flamencosänger füllt in Stuttgart einen 1000er-Saal. „Flamencos“ weit und breit - freut euch. Flamencogitarristen spielt mit Eurer Flamencogitarre Salsa und Bossa, Flamencotänzerinnen tanzt mit Euren Flamencokleidern Tango - vielleicht kommen wir ja mal wieder aus unserer Randgruppenkunst auf eine ähnliche Welle, wie es uns Mitte der 80er-Jahre Laura del Sol und Antonio Gades († 2004) in Saura’s Film „Carmen“ beschert haben.





Sonntag, 10. Februar 2013

Einer der besten Flamenco-Aficionados ...


„Diego El Cigala ist einer der besten Flamenco-Aficionados unserer Zeit“. 

So wird die Konzert-Ankündigung im Theaterhaus Stuttgart eingeleitet (aficionado = Liebhaber). Man stelle sich vor, Plácido Domingo wird als bester Opern-Liebhaber, oder Rod Steward als bester Rockmusik-Liebhaber angekündigt. Diese dilettantische Art, einen ganz großen der aktuellen Flamencoszene zu präsentieren, zieht sich wie ein roten Faden durch den Ankündigungstext. So auch die Bezeichnung Roma-Sänger - erkläre mal einem Gitano aus Triana, oder Dos Hermanos, dass er nun Roma*) ist, bzw genannt wird. Weiter im Text „[…] kubanischen Bolero, heißblütigen Tango, weichen Bossa Nova und afrikanische Elemente“ lässt erahnen, dass der Verfasser auch Wikipedia ignoriert - sind doch die afrikanischen Elemente in allen aufgezählten Musikgenres enthalten. Die Ignoranz/Arroganz gipfelt dann darin, dass kein Mitmusiker genannt wird. Flamenco-Sänger treten in der Regel zumindest mit einem Gitarristen auf. Nicht mal der wird genannt. Wenn man sich nun wirklich dafür interessiert, kann man bei etwas tieferer Recherche Information über ein Konzert in Amsterdam finden, wo El Cigala jüngst mit Diego Del Morao (Gitarre), Jaime Calabuch (Piano), Yelsy Heredia (Kontrabass) und Isidro Suárez (Percusión) auftrat. Kann aber auch sein, was ich mir aber nun gar nicht vorstellen kann, dass der auf dem Video (siehe Ankündigung) mitwirkende Bandoneonista Néstor Marconi, und/oder das im Hintergrund tanzende Tango-Paar dabei ist. Wird dies dem Publikum „nur“ durch den Clip suggeriert, dürfte die Enttäuschung hinterher wohl groß sein. Lassen wir uns mal überraschen! Ich musste mir schon viele unqualifizierte, ja bösartige Kommentare über Flamenco-Sänger anhören und kann mir nicht vorstellen, das für die Stuttgarter Theater(haus)-Haute-Volée plötzlich Cante Flamenco en vogue ist. Wäre dem so, würde es mich freuen.



Auch der Artikel in unserem heutigen Sonntagsblättle bläst in dasselbe Rohr. Zuerst wird der Text aus Wikipedia (Roma-Sänger) umschrieben, weiter unten, wenn es um die Entstehung des Flamenco geht, sind es dann wieder die Gitanos (Zigeuner). In Spanien gibt’s dafür ein Sprüchlein: “Oír campanas y no saber dónde”.

Trotzdem möchte ich diese Veranstaltung hier ankündigen und allen Veranstaltern, vor allem dem fantastischen Künstler ein volles Haus wünschen. Es wäre zu schön, käme der Cante mal ein bisschen öfter in deutsche Konzertsäle.

15.02.13 Stuttgart, Theaterhaus
17.02.13 Mainz, Frankfurter Hof
18.02.13 Bremen, Glocke
19.02.13 Hamburg, Laeiszhalle

Anmerkung: Der Ankündigungstext wird in Regel vom Veranstalter übernommen, wie er von der Agentur, bzw. dem Management bereitgestellt. Das Theaterhaus Stuttgart ist ein absolut seriöses Haus, was die Ankündigung und Durchführung von Veranstaltungen betrifft. Zudem kenne und schätze die Arbeit meines alten Freundes, dem Theaterhausleiter Werner Schretzmeier, zu sehr, um da irgendwas zu unterstellen.

*)Zitat aus meinen Büchern Gipsy Guitar (1999 Schott Mainz) und Flamenco-Gitarrenschule Band 2 (1994 Schott Mainz):
Roma = Zigeuner mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit; Sinti = deutschstämmige Zigeuner. Roma ist aber in manchen Ländern die Bezeichnung eines einzelnen Stammes. Alle Bezeichnungen in ganz Europa, sowie auf dem Balkan sind dem Namen „Cigani“ (slawisch) ähnlich: Zingari (italienisch), Gitanes (französisch) Çingeneler (türkisch), Cingarus (lateinisch), Gipsy (englisch) und führen direkt, oder indirekt immer wieder auf das Wort „Ägytper“ = egipciano). Dies ist darauf zurückzuführen, daß die Zigeuner sich Ägypter nannten, bzw. behaupteten, sie wären Pilger aus klein-Ägypten, wobei allerdings bisher ungeklärt ist, was sie damit meinten. 


Dienstag, 4. Dezember 2012

FLAmencoMETROnom 2.1

Flametro Version 2.1 - das iOS-Flamenco-Metronom ...

Flametro für iPhone / iPad

... ist nun auch für Retina-Geräte und iOS 6 erhältlich. Hier!

Kompatibel zu iPhone 4, 4s und 5. iPad 1, 2, 3 und iPad Mini.





Donnerstag, 29. November 2012

Kurs : Flamencogitarre : Rumba - VHS Kircheim/Teck

Von Cuba über Andalusien in die Camargue.

Ein Samstagnachmittag-Workshop




Für Flamenco-Experten und -Puristen zählt die Rumba nicht zum Flamenco. Für andere, weniger im Flamenco involvierte, ist sie der Inbegriff von Flamenco-Musik und deshalb oft der Türöffner zum Flamenco. Auch Paco de Lucía, Genie und lebende Legende, erzielte weltweite Popularität erst durch seine Rumbas.
Die Rumba kommt ursprünglich aus Kuba und entwickelte sich aus der Musik der schwarzen Sklaven. In Andalusien, wo der Flamenco herkommt, wird sie aber mit einem komplett anderen Aire (bestimmter, typischer Ausdruck) gespielt. Die Gitanos an der Costa Brava, die Gitanes in der Camargue interpretieren sie wiederum auf ihre Weise.

Rumba-Seite

Samstag, 2. März 2013, 14.00-17.00 Uhr

Max-Eyth-Str. 18
73230 Kirchheim unter Teck
Telefon: 07021 973041


Dienstag, 6. November 2012

Flamenco - Juerga (Session)

Fiesta Flamenca
Jedes Jahr im Herbst richtet meine Frau, mit den Schülerinnen ihres Flamenco-Studios, ihr Fest „Fiesta y Tablao Flamenco“ in der Manufaktur Schorndorf aus. Auch dieses Jahr war der große Saal, trotz Ferienzeit, komplett gefüllt und die Schülerinnen erhielten für ihre Vorführungen auf der Bühne großes Lob und viel Beifall. Besonders gefreut hat uns, dass ein alter Freund und ehemaliger Tanzpartner meiner Frau, zu Gast war. Die Stimmung war groß und wir feierten bis in die Nacht hinein. Zu später Stunde ließ ich mich noch überreden, die Gitarre in die Hand zu nehmen. Daraus entwickelte sich eine spontane Session (Juerga), wie wir lange nicht mehr so erleben durften. Ich denke, dass die kurzen Videosequenzen dies einigermaßen vermitteln. (Szene 1: Bulerías, Szene 2: Fandanguillo, Szene 3: Alegrías). Leider war der Akku meiner Kamera zu diesem Zeitpunkt längst leer. Glücklicherweise wurden wenigsten Teile dieser Gaudi von Micha, der Freund meiner Tochter, auf seinem iPhone festgehalten.




Mittwoch, 18. Juli 2012

Flamenco Percusión für Cubase




Die Suite ist vollständig. Seit eineinhalb Jahren gibt es Flamenco Percusión für Logic, GarageBand und GarageBand/iPhone/iPad.

Nun kommen auch Windows-User in den den Genuss meines beliebten Tools. Flamenco Percusión für Cubase (Win/Mac) ist heute erschienen.

Neben der Pro-Version für Cubase mit Halion 4, gibt es auch eine GAO-Version für den in Cubase inkludierten Drum/Percussion-Sampler. Die unzähligen Templates (Compás-Vorlagen der einzelnen Palos) sind in Cubase und Logic identisch.

Deutsch · English · Castellano



Freitag, 1. Juni 2012

Andalusien - Al Andalus


  • Dienstag, 05. Juni, 15:15 Uhr

    rbb

    Al Andalus

    An der Wiege des Fortschritts

    Andalusien, die Sonnenregion Südspaniens, diesmal aus einer ungewöhnlichen Perspektive: das malerische Urlaubsziel, ursprünglich und fernab so genannter moderner Zeiten, als Wiege des Fortschritts. Denn tatsächlich beginnt man in Andalusien, aus der wichtigsten Lebensgrundlage - dem schönen Wetter - auf geradezu revolutionäre Weise Kapital zu schlagen. Das Sonnenlicht wird seit kurzem nicht nur zum Grillen bleicher Touristen aus den nordeuropäischen Ländern genutzt, sondern auch zur Energiegewinnung im großen Stil. Unweit von Granada entsteht derzeit die größte Solarthermie-Anlage der Welt: ANDASOL. Die Technologie von Andasol dient sogar als Modell für den Einstieg der Industrieländer in die Sonnenenergie: Solarthermie-Anlagen wie Andasol sollen bald überall in Nordafrika entstehen und ganz Europa mit Strom versorgen. Andalusien, die zurückgebliebene, karge Provinz Südspaniens als Vorbild für den ganzen Kontinent? Warum nicht? Schon einmal ging von der Region ein Technologie- und Wissenstransfer aus, der ganz Europa verändern sollte. Es war die Blütezeit von Al-Andalus, der maurischen Herrschaft in Südspanien. Das märchenhafte Reich der arabischen Eroberer war geprägt von geistiger Freiheit, von Neugierde und Forscherdrang. Maurische Gelehrte retteten einerseits die Erkenntnisse antiker Philosophen, Mathematiker und Naturforscher über die Zeitenwende; andererseits machten sie selber bahnbrechende Entdeckungen in Medizin, Astronomie, Physik, Chemie, Mathematik und in den Künsten. Und ganz nebenbei machte ihre Bewässerungstechnologie aus der unwirtlichen Gebirgslandschaft Andalusiens einen blühenden, fruchtbaren Garten.
  • Donnerstag, 07. Juni, 14:00 Uhr

    SWR

    Andalusien

    Land der weißen Dörfer

    Im Südwesten Andalusiens, im Bannkreis von Afrika, liegt das Land der Weißen Dörfer. Die "Pueblos Blancos", wie die Spanier sie nach der Farbe ihrer weiß getünchten Mauern nennen, liegen verstreut auf dem Hochplateau, inmitten der wilden, einsamen Sierras. Ihre eindrucksvolle Architektur geht zurück auf die Zeit, als die Mauren Andalusien beherrschten. Deshalb tragen viele Ortsnamen den Zusatz "de la Frontera", als Erinnerung an die umkämpfte Grenze zwischen dem christlichen Norden und dem muslimischen Süden Spaniens. Die Reise beginnt in Villaluenga del Rosario, einem Bergdorf, das im regenreichsten Gebiet Spaniens, der "Sierra de Grazalema" liegt. Dort wird mit der Milch der auf den grünen Hängen weidenden Schafsherden Käse hergestellt. Nicht Landwirtschaft, sondern Handwerk und Tourismus ernähren heute die Einwohner der oft spektakulär an steilen Klippen als Festung gebauten Dörfer, wie z. B. Zahara de la Sierra oder Arcos de la Frontera. Zum Weltkulturerbe sind die schönen alte Paläste und die Kirchen von Ronda bereits erklärt worden. Von Rilke bis Hemingway, lang ist die Liste der berühmten Dichter und Künstler, die in den Mauern von Ronda Inspiration fanden. Dass die Stadt einst ein Schmugglerparadies war und die erste Stierkampfarena Spaniens beherbergt, trägt zusätzlich zu ihrer einzigartigen Atmosphäre bei. Von den Sierras führt die Reise schließlich Richtung Küste nach Vejer de la Frontera und Sanlucar de Barameda, wo in einem riesigen Palast noch die letzte Erbin der Herzöge von Medina Sidonia, die das Land einst von den Mauren zurück erobert hatten, residiert.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Flamenco-Metronom App Flametro kostenlos!

App-Entwickler erhalten von Apple 50 sogenannte Promo-Codes zur freien Verteilung. Will man die Katze nicht im Sack kaufen, oder die App einfach mal so testen, kann der Code auf meiner Flamenco-Metronome-Graf-Martinez-Seite angefordert werden. Die App (Anwendung) kann dann direkt über den App-Store geladen werden und läuft dann 28 Tage auf dem iPhone/iPad ohne Einschränkung.

(Nur solange Vorrat reicht)

Übrigens: Das Metronome wurde von Compás Flamenco Metronome zu FlamencoMetronom Graf-Martinez umbenannt, da viele Kopierer (oft auch Piraten genannt) der Meinung waren (sind), sie müssten auf den tuckernden Zug aufspringen und ihre Entwicklung, ja sogar läppische Flash-Filmchen, ähnlich nennen. Um Verwechslungen auszuschließen, heisst die App Flamencometronom.



Donnerstag, 3. Mai 2012

Spanien, Andalusien, Flamenco im TeVau



N24 - Sonntag, 06. Mai, 17:05 Uhr: 
Die Alhambra - Andalusiens rote Burg

Die Alhambra ist das berühmteste Monument islamischer Baukunst in Europa. Im frühen 13. Jahrhundert ließ Sultan Mohammed I zum Schutz vor den immer weiter ins Reich dringenden Christen eine bereits bestehende Burganlage zu einer schier uneinnehmbaren Militärfestung in einem Miniaturstaat umbauen. Wie war eine Leistung dieser Größenordnung im Mittelalter möglich?


3sat06.05.201221:25 - 22:45Dokumentation

Bödälä ? Dance the Rhythm

CH 2009
INHALT
Das rhythmische Aufstampfen ist schon seit Jahrhunderten ein Teil ritueller Volkstänze auf der ganzen Welt: Bekannte Varianten sind Stepptanz, Flamenco und Irish Dance. In der Innerschweiz pflegt man das traditionelle "Bödälä". Der temporeiche Dokumentarfilm "Bödälä - Dance the Rhythm" zeigt leidenschaftliche Tänzerinnen und Tänzer. Menschen, die ihre Füße archaisch und kraftvoll zu ihrem Ausdrucksinstrument machen.

ARTE | 10.05.201207:55 Uhr

Was Du nicht siehst

Andalusien
Dokumentation F 2011

INHALT
Die Karwoche mit ihren täglichen Prozessionen verbringt Sophie Massieu in der andalusischen Metropole Granada. Der französischen Journalistin wird sogar die Ehre zuteil, gemeinsam mit den andalusischen Büßern den Figurenthron der Jungfrau Maria tragen zu dürfen. In der Alhambra, der berühmten Festungsanlage Granadas aus maurischer Zeit, wird Sophie in die islamische Poesie eingeführt, die die Wände aus Marmor schmückt. In den Gärten findet sie Kühlung bei leise flüsternden Brunnen, die die Sultane so sehr schätzten. Im weißen Dorf Zahara de la Sierra weiht Juan, der eine der letzten traditionellen Ölmühlen besitzt, Sophie Massieu in die Geheimnisse des Olivenöls, des "andalusischen Goldes", ein. Die Seele Andalusiens erschließt sich Sophie in Jerez de la Frontera. Hier erlebt sie den Flamenco, jene aus Tanz, Instrumentalmusik und Gesang bestehende, typisch andalusische Kunstform, die von den Gitanos, den spanischen Angehörigen der Volksgruppe der Roma, gepflegt und weitergetragen wird. Mit der feurigen Maria, einem Star der andalusischen Flamencoszene, macht Sophie ihre ersten Schritte.
Die junge französische Journalistin Sophie Massieu reist um die Welt. Doch das, was sie ihren Zuschauern auf ihrer 40 Etappen umfassenden Tour zeigt, kann sie selbst nicht sehen. Denn Sophie Massieu ist blind. So können auch wir lernen, die Welt "mit anderen Augen" zu sehen. In der 21. Folge der Reihe entdeckt Sophie Massieu die zauberhaften Seiten der spanischen Region 



Der Erfinder des Flamenco-Metronoms

Das Flamenco-Metronom wurde nicht in Spanien erfunden, sondern hier in Deutschland, in Schorndorf (Region Stuttgart) im Geburtsort von Gottl...