Direkt zum Hauptbereich

Meine Silent Travel Flamencogitarre.

Heute möchte ich meine Silent Travel Gitarre, die ich in den 80ern gebaute habe, vorstellen.


Diese Gitarre baute ich in den 80er Jahren aus der Not heraus, dass man in den Hotels meistens nicht so lange üben konnte, es war eben Ruhestörung und im Tournee-Fahrzeug war wenig Platz. Darum kam ich auf die Idee, eine zerlegbare Gitarre zu konstruieren. Es wird alles nur geklemmt, bzw. gesteckt, also nichts verschraubt. Sie hat den Vorteil gegenüber den Silent-Gitarren, die man heute kaufen kann, dass eben die komplette Decken vorhanden ist und man fühlt sich ziemlich zuhause. Sie ist nicht sehr laut, da eben kein Korpus vorhanden ist, bzw. die Rückseite geöffnet ist. Aber zum Üben reicht es.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Interview in der deutschen Flamencozeitschrift

Anfang Januar kündigte sich Klaus-Peter Dorn (auch unter dem Pseudonym „El Espina“ bekannt) bei mir an, zwecks einem Interview für die ¡anda! Zum anberaumten Termin saßen Klaus-Peter mit weiblicher Begleitung, die mir nicht vorgestellt wurde, in meinem Arbeitszimmer, ausgestattet mit stromunterversorgtem Notebook, Voice-Recorder, Fotoapparat, Papier und vorgefertigten Fragen. Noch rechtzeitig bemerkte ich, dass der Voice-Recorder bereits lief, bevor das Interview offiziell begann. Ich bat um Löschung unserer privaten Begrüssungskonversation und musste leider die Dame kurz belehren, dass dies nicht mein erstes Interview ist und es üblich wäre, dass der Interviewer darauf hinzuweisen hat, wenn das Band läuft. Ja - das war nicht unbedingt gut für die Atmo - aber Anstand und Spielregeln sollten schon beachtet werden.

Die Fragen stellte Klaus-Peter Dorn. Sie tippte auf ihrem Notbuch rum. Im Laufe der Zeit bekam ich doch ihren Namen mit - Katharina. Die Internetrecherche ergab Katharina E. …

4 Bulerías-Falsetas aus dem Flamenco-Workshop 2016

Hier vier Falsetas aus meinem diesjährigen Flamencogitarre-Workshop in Schorndorf.

Falseta Nr. 1




Falseta Nr 2




Falseta Nr. 3




Falseta Nr, 4

Flamencogitarre und und Tonabnehmer

Der Beitrag wurde am 22.03.2011 geändert.
Mag sein, dass die Hörgewohnheit, auch bei „Gitarristen“ schon so abwägig vorangeschritten ist, dass ein Piezo-Tonabnehmer-Sound, der noch in den 70er und 80er als minderwertiger Ovation-Sound 1) abgelehnt wurde, inzwischen als normal empfunden wird. Trotzdem kann ich mich nicht daran gewöhnen, da eine Gitarre, egal ob Western-, Konzert-, Flamencogitarre, eben in natura nicht so klingt, wie sie über diesen jämmerlichen, im Steg eingelegten Abnehmer klingt. Ist ja physikalisch auch unmöglich und unverständlich, wenn man sich mit der Materie ein wenig beschäftigt, bzw. sich mal überlegt, wie an einer Akustikgitarre ein Ton entsteht. Diese Instrumente haben ein Klangkorpus, eine freischwingende Decke, die von der schwingende Saite in Vibration versetzt wird. Diese vibrierende Decke wiederum setzt Luft in Bewegung, es entstehen die berühmten Schallwellen. Nicht nur das Instrument, sondern speziell die Gitarrendecke ist ein statisches Wunderwerk, de…