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Ohne Flamenco und Flamencos

Zu meinem 60sten wollte ich mal wieder mit dem Auto nach Spanien fahren. Zwar ist es gerade mal die Hälfte der Strecke, die wir/ich in den 70ern und 80ern gefahren sind - aber in Cataluña, genauer gesagt im Golf von Rosas (heute Roses), wo ich früher schon Familienurlaub machte, ist auch wunderschön. Ich verbrachte eine sehr schöne, wenn auch kurze, Zeit mit meinen Liebsten in Canyelles:




Auch war ich nach langer, langer Zeit mal wieder an einem der schönsten Fleckchen dieses Planeten - Cadaqués und Portlligat



Mit der Fahrt hat alles gut geklappt (geht also noch!) und mal kein Flamenco um die Ohren zu haben, war auch nicht schlecht ;-)

Erwähnen möchte ich noch, dass ich mir zeitweise ganz schön doof vorkam, wenn die Catalanes richtig in ihrem Català loslegten. In historischen Sinne mag ja nachvollziehbar sein, warum die Autonomie-Bestrebungen so deftig sind,  aber zeitweise wirkt es sehr fanatisch und leider auch nationalistisch, wenn man von katalanischen Autonomie-Gegern erzählt bekommt, was alles geändert wurde, verboten und nicht mehr erlaubt ist. Z.B. haben die Kinder in der Grundschule 3 Stunden Englisch und 2 Stunden Spanisch, also Castellano. Dass die Corrida (Stierkampf) verboten wurde, ist ja okay, aber die Sangría zu verbieten, ist schon etwas kindisch.

Übrigens: am Mittwoch, 11.04.12 | 02:45 - 03:30 (45 Min.) auf PHOENIX
Der katalanische Winkel Frankreichs








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