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Flamenco en Berlin

Die deutsche Hauptstadt bekommt ein neues Flamencofestival
Berlín braucht wieder ein Flamencofestival, das ist klar. In keiner anderen deutschen Stadt gibt es so viele Schulen, Lokale und aktive Künstler wie in Berlin. Das Niveau und die Ansprüche sind dementsprechend hoch, die Erwartungen groß. Der Termin Anfang Dezember ist vielleicht ungewöhnlich, aber andererseits, was könnte den dunklen Winter mehr erhellen als eine Reihe hervorragender Flamencovorstellungen? Der Flamenco von heute spiegelt sich in den Künstlern wider, die Sie in Berlin auf der Bühne sehen werden und er befindet sich in einem interessanten Moment: Im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne. Freuen können Sie sich auch auf die Publikumsgespräche, den Vortrag von Belén Maya und die Nähe zu den Künstlern und es wird sicher Gelegenheit geben, Antworten auf Fragen zu finden, die Sie schon lange stellen wollten.

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Interview in der deutschen Flamencozeitschrift

Anfang Januar kündigte sich Klaus-Peter Dorn (auch unter dem Pseudonym „El Espina“ bekannt) bei mir an, zwecks einem Interview für die ¡anda! Zum anberaumten Termin saßen Klaus-Peter mit weiblicher Begleitung, die mir nicht vorgestellt wurde, in meinem Arbeitszimmer, ausgestattet mit stromunterversorgtem Notebook, Voice-Recorder, Fotoapparat, Papier und vorgefertigten Fragen. Noch rechtzeitig bemerkte ich, dass der Voice-Recorder bereits lief, bevor das Interview offiziell begann. Ich bat um Löschung unserer privaten Begrüssungskonversation und musste leider die Dame kurz belehren, dass dies nicht mein erstes Interview ist und es üblich wäre, dass der Interviewer darauf hinzuweisen hat, wenn das Band läuft. Ja - das war nicht unbedingt gut für die Atmo - aber Anstand und Spielregeln sollten schon beachtet werden.

Die Fragen stellte Klaus-Peter Dorn. Sie tippte auf ihrem Notbuch rum. Im Laufe der Zeit bekam ich doch ihren Namen mit - Katharina. Die Internetrecherche ergab Katharina E. …

4 Bulerías-Falsetas aus dem Flamenco-Workshop 2016

Hier vier Falsetas aus meinem diesjährigen Flamencogitarre-Workshop in Schorndorf.

Falseta Nr. 1




Falseta Nr 2




Falseta Nr. 3




Falseta Nr, 4

Flamencogitarre und und Tonabnehmer

Der Beitrag wurde am 22.03.2011 geändert.
Mag sein, dass die Hörgewohnheit, auch bei „Gitarristen“ schon so abwägig vorangeschritten ist, dass ein Piezo-Tonabnehmer-Sound, der noch in den 70er und 80er als minderwertiger Ovation-Sound 1) abgelehnt wurde, inzwischen als normal empfunden wird. Trotzdem kann ich mich nicht daran gewöhnen, da eine Gitarre, egal ob Western-, Konzert-, Flamencogitarre, eben in natura nicht so klingt, wie sie über diesen jämmerlichen, im Steg eingelegten Abnehmer klingt. Ist ja physikalisch auch unmöglich und unverständlich, wenn man sich mit der Materie ein wenig beschäftigt, bzw. sich mal überlegt, wie an einer Akustikgitarre ein Ton entsteht. Diese Instrumente haben ein Klangkorpus, eine freischwingende Decke, die von der schwingende Saite in Vibration versetzt wird. Diese vibrierende Decke wiederum setzt Luft in Bewegung, es entstehen die berühmten Schallwellen. Nicht nur das Instrument, sondern speziell die Gitarrendecke ist ein statisches Wunderwerk, de…