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Unsere Flamenco-Zeitschrift


Kurz erwähnen möchte ich die Neugestaltung der Webpräsenz unserer geliebten Flamenco-Zeitschrift ¡anda!. Die Verbindung von redaktionellen Beiträgen, aktueller Information zum Thema Flamenco und einem interessanten Shop ist gut gelungen. Dies unter einen Hut zu bekommen ist nicht so einfach. Die Site ist zwar noch nicht ganz fertig,  aber unser unermüdlicher Oliver Farke kann auf diese Kombination (CMS + Shop) echt stolz sein. Miteingebunden ist auch das Web 2.0, mit allem Pipapo wie Facebook & Co. Den Link unter dem Menüpunkt „Lustig“ zu einem respektlosen YouTube-Video, dem ein dumpfbackiger Zeitgenosse Paco de Lucía´s Entre-dos-Aguas-Video einen üblen Ton unterlegt hat, kann man einfach weglassen. Ich weiss nicht welche/r (Flamenco)-Gitarrist/in dies lustig findet? Positiv ist, dass der Shop sehr übersichtlich und benutzerfreundlich ist, zudem einen seriösen Eindruck macht. Was mich in vielen Shops, am Ende der Einkaufstour, abhält zu bestellen, ist die Registrierungspflicht. Das ist wie die permanent gestellte Frage an der Kasse im Baumarkt „Kuundenkarrde?“ - „Nein!“. Im anda-Shop kann man auch als Gast bestellten. Dass die Seiten auch auf dem iPad gut zu lesen und zu navigieren sind, ist heutzutage leider keine Selbstverständlichkeit. Ich wünsche Oliver viele „Views“, gute Geschäfte mit seinen liebevoll sortierten Shop und weiterhin viel Kraft für seine ¡anda!

Noch was in puncto Websites: Ich betreute und gestaltete 10 Jahre lang die Seiten von Mundo Flamenco. Seit annähernd zwei Jahren ist dies nicht mehr so.

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Interview in der deutschen Flamencozeitschrift

Anfang Januar kündigte sich Klaus-Peter Dorn (auch unter dem Pseudonym „El Espina“ bekannt) bei mir an, zwecks einem Interview für die ¡anda! Zum anberaumten Termin saßen Klaus-Peter mit weiblicher Begleitung, die mir nicht vorgestellt wurde, in meinem Arbeitszimmer, ausgestattet mit stromunterversorgtem Notebook, Voice-Recorder, Fotoapparat, Papier und vorgefertigten Fragen. Noch rechtzeitig bemerkte ich, dass der Voice-Recorder bereits lief, bevor das Interview offiziell begann. Ich bat um Löschung unserer privaten Begrüssungskonversation und musste leider die Dame kurz belehren, dass dies nicht mein erstes Interview ist und es üblich wäre, dass der Interviewer darauf hinzuweisen hat, wenn das Band läuft. Ja - das war nicht unbedingt gut für die Atmo - aber Anstand und Spielregeln sollten schon beachtet werden.

Die Fragen stellte Klaus-Peter Dorn. Sie tippte auf ihrem Notbuch rum. Im Laufe der Zeit bekam ich doch ihren Namen mit - Katharina. Die Internetrecherche ergab Katharina E. …

Flamencogitarre und und Tonabnehmer

Der Beitrag wurde am 22.03.2011 geändert.
Mag sein, dass die Hörgewohnheit, auch bei „Gitarristen“ schon so abwägig vorangeschritten ist, dass ein Piezo-Tonabnehmer-Sound, der noch in den 70er und 80er als minderwertiger Ovation-Sound 1) abgelehnt wurde, inzwischen als normal empfunden wird. Trotzdem kann ich mich nicht daran gewöhnen, da eine Gitarre, egal ob Western-, Konzert-, Flamencogitarre, eben in natura nicht so klingt, wie sie über diesen jämmerlichen, im Steg eingelegten Abnehmer klingt. Ist ja physikalisch auch unmöglich und unverständlich, wenn man sich mit der Materie ein wenig beschäftigt, bzw. sich mal überlegt, wie an einer Akustikgitarre ein Ton entsteht. Diese Instrumente haben ein Klangkorpus, eine freischwingende Decke, die von der schwingende Saite in Vibration versetzt wird. Diese vibrierende Decke wiederum setzt Luft in Bewegung, es entstehen die berühmten Schallwellen. Nicht nur das Instrument, sondern speziell die Gitarrendecke ist ein statisches Wunderwerk, de…

„La Chana“. Mein Leben - Ein Tanz.

Ein sehenswerter Film über die inzwischen 70-jährige Flamenco-Ikone „Lal Chana“ Antonia Santiago Amador.




MEIN LEBEN - EIN TANZ ist zum bundesweiten Kinostart ab Donnerstag, 28.10.2017 zu sehen. Erlebt die wunderbare Flamenco-Ikone La Chana, eine überaus unterhaltsame und starke Frau. Der Film ist nur im Kino zu sehen!






Ich konnte in der „Cumbre Flamenca“ (Madrid), Mitte der 80er Jahre,  die damals End-Dreißigerin La Chana noch live erleben.


Hier kann nach Kinos gesucht werden, wo der Film läuft.